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Aktuelle Mitteilungen

1. November 2018
Mitgliederreise der DOG - Dr. David Meier in Iran ca. 01.-21.11.2018

3. April 2018
11. ICAANE in München

12. November 2017
Sonderausstellung "Syrien zwischen Zerstörung und Bewahrung. Die Ausgrabung Tell Schach Hamad"

25. August 2017
Mitgliederreise der DOG - Dr. Sabina Franke in die Türkei 01.-15. August 2018

Weitere Mitteilungen

24. Juli 2017
63. Rencontre Assyriologique Internationale: Dealing with Antiquity – Past, Present, and Future

6. Mai 2017
Mitgliederversammlung der Deutschen Orient-Gesellschaft

3. April 2017
Der Orient-Exzess – Das Babylon-Fieber im deutschen Kaiserreich

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25. März 2012
Quelle: Deutsche Orient-Gesellschaft e.V.

Rundbrief an die Mitglieder der Deutschen Orient-Gesellschaft e. V.

Liebe Mitglieder der Deutschen Orient-Gesellschaft,

am 5. Mai 2012 findet die nächste Mitgliederversammlung der DOG in Göttingen statt (Mitgliederversammlung 2012). Ich nehme dies zum Anlass, Sie über diejenigen Aktivitäten unserer Gesellschaft zu informieren, die für den Vorstand im vergangenen Vereinsjahr von besonderer Bedeutung waren.

 

1. Gründung des „Deutschen Verbandes für Archäologie e. V.“

Auf einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Wissenschaftlichem Beirat der DOG am 18. Juni 2011 in Berlin haben beide Gremien einstimmig beschlossen, dass die DOG als Gründungsmitglied dem „Deutschen Verband für Archäologie e. V.“ (DVA) beitritt. Dieser hat sich am 4. Oktober 2011 unter Beteiligung des DOG-Vorsitzenden in Bremen gegründet. Zum Präsidenten des neuen Dachverbandes für Archäologie und die gesamte Altertumsforschung in Deutschland wurde Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hermann Parzinger, der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, gewählt. Satzungsgemäß wurde der DOG-Vorsitzende in den Wissenschaftlichen Beirat des DVA berufen, dessen konstituierende Sitzung am 12. Januar 2012 in Berlin stattfand. Mit dem neuen Dachverband gibt es nun erstmals in der Geschichte der deutschen Archäologie eine Interessenvertretung für die gesamte vereins- und verbandsmäßig organisierte Archäologie, Altertumsforschung und fachverwandte Wissenschaften in der Bundesrepublik Deutschland. Er wird sich in Belangen der Bewahrung des kulturellen Erbes, der archäologischen Museen, der Bodendenkmalpflege, der Universitäten und anderer Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Archäologie engagieren und deren Anliegen und Interessen gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit vertreten. Es freut mich außerordentlich, dass die DOG zu den Gründungsmitgliedern des neuen Dachverbandes zählt und so die Interessen der Vorderasiatischen Altertumskunde in Deutschland auf höchster Ebene vertreten und die politische Arbeit des Verbandes von Anfang an mitgestalten kann.

 

2. Uruk-Ausstellung 2013/14 als Kooperationsprojekt zwischen VAM, REM, DAI und DOG

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums deutscher archäologischer Grabungstätigkeit in Uruk-Warka wird im Vorderasiatischen Museum zu Berlin sowie anschließend in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim eine Ausstellung zu sehen sein, die die Kulturgeschichte dieser altorientalischen Metropole auf eindrucksvolle Weise dokumentiert und einer größeren Öffentlichkeit vermitteln soll. Kooperationspartner dieses Ausstellungsvorhabens, zu dessen Konzeptionsteam der DOG-Vorsitzende zählt, sind neben den beiden genannten Museen das Deutsche Archäologische Institut sowie die DOG, die auch einen finanziellen Beitrag leistet. Die Ausstellung wird am 24. April 2013 (Berlin) bzw. am 19. Oktober 2013 (Mannheim) eröffnet. Den wissenschaftlichen Rahmen für die Ausstellungseröffnung in Berlin bildet das 8. ICDOG (25.–26.04.2013), das ebenfalls dem Thema Uruk gewidmet sein wird und mit dessen Durchführung die DOG Dr. Dr. h. c. Margarete van Ess (Orient-Abteilung, DAI) beauftragt hat. Für die Vorderasiatische Altertumskunde in Deutschland wird also das Jahr 2013 ganz im Zeichen der Stadt des Gilgamesch stehen.

 

3. Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Irak

In diesem Jahr vergibt die DOG erstmals ein zweimonatiges Forschungsstipendium an einen irakischen Nachwuchswissenschaftler, der an einer deutschen Universität ein assyriologisches Forschungsvorhaben bearbeiten wird. Für die DOG ist dies ein erster wichtiger Schritt im Hinblick auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Irak, die indirekt auch einen Beitrag zum Erhalt des immensen kulturellen Erbes dieses Landes darstellt. Die DOG will durch die Vergabe des Forschungsstipendiums nicht zuletzt auf den dringenden Handlungsbedarf im Bereich des wissenschaftlichen ‚Know-How-Transfers‘ hinweisen und wird sich dafür engagieren, dass die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen verbessert werden. Der DOG-Vorsitzende hat in diesem Zusammenhang mehrere vertrauensvolle und konstruktive Gespräche mit Vertretern der Kulturabteilung der Botschaft der Republik Irak führen und dabei auch auf die Bereitschaft der DOG hinweisen können, sich noch stärker als bisher auf diesem Gebiet zu engagieren. 

 

4. Ausbau der Kooperation mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs im Herbst des vergangenen Jahres konnte der DOG-Vorsitzende dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Prof. Dr. Dr. h. c. mult., Hermann Parzinger, ein Memorandum überreichen, das die historisch gewachsenen, vielschichtigen Beziehungen zwischen SPK und DOG betont und den Wunsch der DOG zum Ausdruck bringt, diese Beziehungen in der Zukunft auf verschiedenen Gebieten weiter auszubauen. Wir schätzen uns glücklich, dass bereits jetzt ein erster Entwurf für eine Vereinbarung vorliegt, die die langfristige Kooperation beider Institutionen auf wissenschaftlichem und infrastrukturellem Gebiet regelt und noch in diesem Jahr unterzeichnet werden soll.

 

5. Publikationen der DOG

Die rege Publikationstätigkeit der DOG hat sich auch im vergangenen Vereinsjahr unvermindert fortgesetzt: MDOG 142 (2010) ist im Juli 2011 erschienen, MDOG 143 (2011) im März 2012. Letzterer Band wird in den nächsten Wochen an Sie verschickt. Darüber hinaus sind folgende Monographien erschienen: WVDOG 134, D. Prechel/H. Freydank, Mittelassyrische Rechtsurkunden und Verwaltungstexte X (2011, erschienen im August 2011); WVDOG 135, Julia Orlamünde, Die Obeliskenfragmente aus Assur (2011, erschienen im Oktober 2011); WVDOG 136, Steven Lundström/Julia Orlamünde, Die Orthostaten Tiglat-Pilesers I. und Assurnasirpals II. aus dem Alten Palast von Assur (2011, erschienen im Januar 2012).

 

6. Digitalisierung des DOG-Archivs

Eine der größten Herausforderungen in organisatorischer und finanzieller Hinsicht, denen sich die DOG in den kommenden Jahren stellen muss, ist die Digitalisierung unserer umfangreichen Archivbestände, die aus konservatorischen und dokumentarischen Gründen zur Notwendigkeit geworden ist. Erste Schätzungen eines entsprechend ausgewiesenen Unternehmens zeigen, dass wir über mehrere Jahre hinweg erhebliche finanzielle Anstrengungen werden unternehmen müssen, um diese unumgängliche Aufgabe zu bewältigen. Dennoch hat der Vorstand beschlossen, die erste Phase der Digitalisierung so bald wie möglich nach dem Umzug des DOG-Archivs in die neuen Räumlichkeiten zu beginnen.

 

7. Förderstiftung für die Deutsche Orient-Gesellschaft

Mit großem Engagement verfolgt der DOG-Vorstand nach wie vor das Ziel, die von der DOG zu leistende Förderung der Forschung sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Vorderasiatischen Altertumskunde auf eine sichere finanzielle Grundlage zu stellen, die unabhängig von den Mitgliedsbeiträgen ist. Für die Gründung der dazu notwendigen Förderstiftung für die Deutsche Orient-Gesellschaft sind wir dringend auf Ihre Mithilfe angewiesen. Mit einer großzügigen Zustiftung leisten Sie nicht nur einen Beitrag zum Fortbestand der Wissenschaft vom Alten Orient, sondern setzen Ihrem Engagement für die DOG auch ein bleibendes Denkmal!

 

8. Reform der Mitgliedsbeiträge und der Beitragsstruktur

Nachdem auf den beiden letzten Mitgliederversammlungen in Heidelberg (2010) und Berlin (2011) das Thema „Mitgliedsbeiträge“ kontrovers erörtert und der DOG-Vorstand beauftragt wurde, einen Vorschlag zur Reform der Beitragsstruktur und zur Anpassung der Mitgliedsbeiträge auszuarbeiten, wird der Vorstand auf der Mitgliederversammlung in Göttingen folgendes Modell zur Diskussion und Abstimmung stellen: Normale Mitgliedschaft: 60,00 € p. a. (bisher 50,00 €); reduziert (Studierende): 20,00 € p. a. (bisher 17,50 €), reduziert (anstellungslose Wissenschaftler/innen): 20,00 € p. a. (bisher 40,00 €). Außerdem soll eine Fördermitgliedschaft neu eingeführt werden, die mit einem jährlichen Beitrag von 150,00 € verbunden ist.

 

Ich freue mich darauf, Sie in Göttingen wiederzusehen, und bin mit allen guten Wünschen,
Ihr Prof. Dr. Markus Hilgert 

 

 

 

 

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