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Aktuelle Mitteilungen

1. November 2018
Mitgliederreise der DOG - Dr. David Meier in Iran ca. 01.-21.11.2018

3. April 2018
11. ICAANE in München

25. August 2017
Mitgliederreise der DOG - Dr. Sabina Franke in die Türkei 01.-15. August 2018

24. Juli 2017
63. Rencontre Assyriologique Internationale: Dealing with Antiquity – Past, Present, and Future

Weitere Mitteilungen

6. Mai 2017
Mitgliederversammlung der Deutschen Orient-Gesellschaft

3. April 2017
Der Orient-Exzess – Das Babylon-Fieber im deutschen Kaiserreich

25. November 2016
Mitgliederreise der DOG - Dr. M. Herles nach Usbekistan 14.05.-25.05.2017

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12. Juli 2013
Quelle: Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz

Markus Hilgert wird zu Ende Februar 2014 neuer Direktor des Vorderasiatischen Museums

Prof. Dr. Markus Hilgert. Foto von Friederike Elias

Einstimmig hat heute der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz den 1969 geborenen Altorientalisten Professor Dr. Markus Hilgert zum neuen Direktor des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin bestimmt. Er folgt damit Professor Dr. Beate Salje nach, die Ende Februar 2014 in den Ruhestand geht.

Markus Hilgert ist seit 2007 Professor für Assyriologie mit Schwerpunkt Sumerologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Zudem ist er designierter Direktor des "Heidelberg Zentrum Kulturelles Erbe" an der Universität Heidelberg, die über eine bedeutende archäologische Sammlung verfügt. Er ist korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und seit 2009 Wissenschaftlicher Leiter der Uruk-Warka-Sammlung des Deutschen Archäologischen Instituts an der Universität Heidelberg. Darüber hinaus ist er Ordentliches Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und Vorsitzender der Deutschen Orient-Gesellschaft.

Markus Hilgert studierte von 1990 bis 1996 Altorientalistik, Vorderasiatische Archäologie, Semitistik sowie Vergleichende Religionswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg, der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Oriental Institute der University of Chicago. 1999 wurde er mit der Arbeit "Akkadisch in der Ur III-Zeit" promoviert. Er habilitierte 2004 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo er auch als Assistent tätig war. Für seine wissenschaftliche Arbeit erhielt Hilgert zahlreiche Preise, Auszeichnungen und Stipendien. Bereichert wurde sein wissenschaftlicher Werdegang durch mehrere Gast- und Vertretungsprofessuren in Chicago, Leipzig, Moskau und Freiburg. Er ist durch zahlreiche interdisziplinäre Forschungsprojekte hervorragend in der Wissenschaftswelt vernetzt.

An der Konzeption der aktuellen Ausstellung "Uruk - 5000 Jahre Megacity" (Pergamonmuseum, Museumsinsel Berlin, bis 8.9.2013) war er maßgeblich beteiligt. Er sieht das Museum auch als Ort der Vermittlung neuester Forschungsergebnissen und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen für ihn die reichhaltigen Sammlungsbestände, deren digitale Erschließung und wissenschaftliche Erarbeitung zentrale Aufgaben des Museums sind. Eine Herausforderung seiner Amtszeit wird es sein, das Vorderasiatische Museum auch in der entsprechenden Bauphase des Pergamonmuseums (2019 bis 2025/26) im öffentlichen Bewusstsein zu halten und die Neupräsentation der Sammlung zu konzipieren. Er setzt dabei auch auf die Einbeziehung neuer Medien.

 

 

 

 

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