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Usbekistan

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21. September 2018
Quelle: Deutsche Orient-Gesellschaft e.V.

Usbekistan

13 Tage vom 02.06.-14.06.2019 (Reiseleitung: Dr. Michael Herles mit Heideker-Reisen)

1. Tag Anreise nach Taschkent

Flug mit TK über Istanbul nach Taschkent, Ankunft in der Nacht (Flugzeitenänderungen vorbehalten). Fahrt zum Hotel.

2. Tag Taschkent – Samarkand

Besuch der Altstadt von Taschkent am Vormittag. Hier trafen die arabischen Streitkräfte das erste Mal auf chinesische Vorposten, so dass die Ausbreitung des Islam an dieser Stelle vorerst zum Erliegen kam, sich aber dennoch in diesem Gebiet verbreitete. Besichtigung der Koranschule Barak-Khan und das Kaffali-Schaschi-Mausoleums. Fahrt mit dem Schnellzug Afrosiab am Abend nach Samarkand. Ankunft und Abholung am Bahnhof. Abendessen im Hotel.

3. Tag Samarkand

Erste Besichtigungen in Samarkand. Sie beginnen Ihren Rundgang am Registan, dem berühmtesten Platz des Orients“, ein gewaltiger Bezirk mit der Medrese Ulugbek 15.Jh. mit kostbaren Fayancen von ausgesuchter Schönheit; die Medresen Schir-Dor aus dem 17.Jh. und die T ella-Kari „die Goldgeschmückte“ (17.Jh.). Heute sehen Sie auch die Bibi Hanim Moschee, 15.Jh., einzige Moschee der Welt, die nach einer Frau benannt wurde. Freizeit zum Bummeln über den riesigen Bazar. Sie besuchen das prächtige palastähnliche Mausoleum Gur-Emir des Mongolenherrschers Timurs. Besichtigung des Komplexes des Shahi-Sinda. Viele prachtvolle Grabmäler aus der Zeit des 11.-15 Jh., unter anderem auch der Vetter des Propheten, bilden die „Pforte des Himmels“. Abendessen bei einer Familie.

4. Tag Samarkand – Afrosiab – Buchara

Besichtigung in Samarkand, sowie der Stadt Afrosiab. Samarkand florierte unter persischer und türkischer Herrschaft und wurde im Zuge des Mongolensturms durch Tamerlan zerstört. Afrasiab war bereits zu graeco-baktrischer Zeit eine bedeutende Stadt. Nach dem Zerfall des persischen Sasanidenreiches geriet sie zunehmend unter chinesischen Einfluss. Dies spiegelt sich durch die erhaltenen Wandmalereien wieder. Weiterfahrt nach Buchara. Abendessen in einem Restaurant.

5. Tag Buchara: Basare und Moscheen

Eine ganztägige Stadtführung führt uns zu den vielen Moscheen und Minaretts in der Altstadt Bucharas (UNESCO-Weltkulturerbe). Besonders hervorzuheben ist die Kaljan-Moschee (12. Jh.) mit ihrem Kaljan- Minarett, dem Wahrzeichen Bucharas. Weitere Sehenswürdigkeiten: das Ismail-Samani-Mausoleum (9. Jh.), eines der ersten des Islams, das Monument Chashma Ajub (14. Jh.). Wir kommen auch zur Moschee Bolo-Haus, zum Kuppel-Bazar mit dem Seidenmarkt, zur Medresse Miri Arab (16. Jh.) u. v. m. Wir besichtigen noch die Festung Ark, den ältesten Bau der Stadt aus dem 4. Jh., früher Winterwohnung der Khane. Abendessen in einem Familienrestaurant.

6. Tag Ausflug nach Paikent

Ausflug zur Ruinenstadt Paikent (60 km von Buchara entfernt).
Paikent (5Jh. v.u.Z.-11. Jh.) - altertümliche sogdische Grenzstadt. Wegen der guten Lage an der Großen Seidenstraße ist sie gewachsen und hat großen Handel getrieben. Es war eine mächtige Stadt und wurde als "Kupferstadt" bezeichnet. Sie hatte auch den Namen "Stadt der Kaufleute". Sie gehörte zu Buchara und hatte keinen eigenen Herrscher. Die Araber versuchten sie 3 Mal zu erobern, aber es geling nur zum 3. Mal. Sie besteht aus der Zitadelle, 2 Innenstädten, und einer Vorstadt. Die Ausgrabungen erfolgen bis heute von der usbekisch-russischen Expedition aus St. Petersburg Ermitage. Im Museum besichtigen Sie die Reste einer Wandmalerei mit Buddha Darstellung. Rückfahrt nach Buchara. Abendessen in einem Restaurant.

7. Tag Buchara – Chiwa: Durch die Wüste Kisilkum

Wir fahren entlang der alten Karawanenstraße durch die schier endlose Landschaft der Kisilkum-Wüste, unterbrochen von Bewässerungskanälen und Baumwollfeldern nach Buchara. Nach Ankunft in Chiwa Hotelbezug erste Besichtigungen in der Altstadt von Chiwa.

8. Tag Chiwa

Chiwa ist auf ganz besondere Weise interessant. Wir gehen in die Innenstadt „Ichan-Kala“ (UNESCO- Weltkulturerbe), die wie ein Freilichtmuseum wirkt. Sie ist ein aus dem 12. bis 19. Jh. übriggebliebenes Zeugnis der Feudalherrschaft der Khane. Wir besuchen u. a. die Medresse Muhammad Amin Chans, die Zitadelle Khuna Ark (16. Jh.), die Dshuma-Moschee (10 Jh.), eine Karawanserei u. v. m. Abendessen in einem Restaurant.

9. Tag Chiwa und Umgebung

Freier Tag, nach Möglichkeit für die Besuche der Uni Urgench, der Mamun-Akademie mit Museum und für Ausflüge zu den Ausgrabungsstätten in der Nähe von Chiwa/unter Vorbehalt. Abendessen in einem Restaurant.

10. Tag Chiwa – Nukus

Fahrt nach Nukus. Unterwegs Besuch der wichtigen Ausgrabungsstätten Koy Krylgan Qala und Toprak- Kala, zwei wichtigen Fundorten des 4. vorchristlichen Jahrhunderts.

11. Tag Nukus – Taschkent

Besichtigung des Sawitzki-Karakalpakstan-Kunstmuseum, das eine große Sammlung klassischer russischer Avantgarde-Kunst der 1920er, 1930er und 1940er Jahre beherbergt. Danach nach Möglichkeit Ausflug zu archäologischen Sehenswürdigkeiten/unter Vorbehalt. Flug am Abend mit HY nach Taschkent. Abendessen in einem Restaurant.

12. Tag Taschkent

Spaziergang in die Neustadt. Nach Möglichkeit Besuch des Institutes für Kunstwissenschaften in Taschkent, da dort die Originalfunde von einigen Ausgrabungen liegen. (unter Vorbehalt/allerdings benötigen wir für den Besuch eine Sondergenehmigung, das Institut liegt im Bereich des Präsidentenapparates). Abendessen.

13. Tag Heimreise

Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen Taschkent und Rückflug mit TK über Istanbul nach Deutschland (Flugzeitenänderungen vorbehalten). 

Bitte beachten Sie die weiteren Hinweise zur Reise:

Preis pro Person bei mind. zahlenden Gästen: 15                    

im Doppelzimmer € 3.165,-           

im Einzelzimmer (EZ-Zuschlag 01.-07. EZ € 285,-*)  €3.450,-           

Frühbuchervorteil bei Buchung bis 31.01.2019: 100 € pro Person 

Die voraussichtliche Flugzeiten sind wie folgt (Flugzeitenänderungen möglich):

FRA-IST-TAS: 01.06.2018 oder 02.06.2019 – 11.40-15.45 – 18.25-00.40

TAS-IST-FRA: 14.06.2019 – 08.20-11.35 – 15.30-17.40

Weitere Änderungen sind vorbehalten.

Für Nachfragen und Anmeldungen melden Sie sich bitte bei Dr. Michael Herles über michael.herles@vaa.fak12.uni-muenchen.de
 

 

 

 

 

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